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Portugals Regierung fördert Frauen in Unternehmen

Strassenszene in Lissabon: Die Regierung will mehr Frauen in den Verwaltungsräten. Keystone

Ab 2020 müssen die portugiesischen Verwaltungsräte von börsenkotierten Firmen zu mindestens einem Drittel mit Frauen besetzt werden. Noch schneller muss die Umstellung in Staatsfirmen erfolgen.

Veröffentlicht am 06.01.2017

Auch in Portugal soll die Frauenquote in Unternehmen kommen. Die sozialistische Regierung beschloss am Donnerstagabend ein Gesetz, wonach der Frauenanteil in Verwaltungsräten von staatlichen und börsenkotierten Unternehmen bis 2020 auf ein Drittel steigen muss.

Laut einer Untersuchung der konservativen Vorgängerregierung beträgt der Frauenanteil in Verwaltungsräten von börsennotierten Firmen in Portugal derzeit nur 9,7 Prozent - im europäischen Durchschnitt sind es 16,6 Prozent.

Übergangsfrist bis 1. Januar 2020

Dem Gesetz zufolge sollen staatliche Unternehmen eine Vorreiterrolle übernehmen und schon ab 2018 die Quote erfüllen. Für die grossen Privatunternehmen gilt eine Übergangsfrist bis 1. Januar 2020.

(sda/gku/mbü)

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