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Krawalle
Proteste in Ferguson spitzen sich zu

Polizisten in Ferguson: Die Gewalt nimmt zu.   Keystone

In der US-Kleinstadt Ferguson werden die Strassenschlachten zwischen Polizei und Demonstranten immer gewalttätiger. Die Nationalgarde soll nun für Ruhe sorgen.

Veröffentlicht am 19.08.2014

Mehr als eine Woche nach der Erschiessung eines schwarzen Jugendlichen durch einen Polizisten werden die Proteste in der US-Kleinstadt Ferguson immer gewalttätiger. Die Polizei sei in der Nacht unter «heftigen Beschuss» geraten, teilte der zuständige Polizeioffizier am Dienstag mit.

Insgesamt seien 31 Menschen festgenommen worden. Die Polizei setzte in der Nacht Tränengas ein und feuerte Blendgranaten ab, um die Demonstranten auseinanderzutreiben. Zugleich trafen erste Einsatzkräfte der Nationalgarde ein.

In dem Vorort von St. Louis im Bundesstaat Missouri hatte ein weisser Polizist vor zehn Tagen unter noch ungeklärten Umständen einen unbewaffneten schwarzen 18-Jährigen erschossen. 

(reuters/dbe/vst)

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