Mehr als eine Woche nach der Erschiessung eines schwarzen Jugendlichen durch einen Polizisten werden die Proteste in der US-Kleinstadt Ferguson immer gewalttätiger. Die Polizei sei in der Nacht unter «heftigen Beschuss» geraten, teilte der zuständige Polizeioffizier am Dienstag mit.

Insgesamt seien 31 Menschen festgenommen worden. Die Polizei setzte in der Nacht Tränengas ein und feuerte Blendgranaten ab, um die Demonstranten auseinanderzutreiben. Zugleich trafen erste Einsatzkräfte der Nationalgarde ein.

In dem Vorort von St. Louis im Bundesstaat Missouri hatte ein weisser Polizist vor zehn Tagen unter noch ungeklärten Umständen einen unbewaffneten schwarzen 18-Jährigen erschossen. 

(reuters/dbe/vst)

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