Das konservative Regierungsbündnis hat die Parlamentswahl im früheren Euro-Krisenland Portugal zwar gewonnen, die absolute Mehrheit im Parlament wohl aber verloren.

Nach Auszählung von 90 Prozent der Stimmen kam die Zwei-Parteien-Allianz "Portugal à Frente" (PàF/Portugal voran) von Ministerpräsident Pedro Passos Coelho nur auf rund 41 Prozent.

Vereinte Linke stärker

2011 hatten die Konservativen etwas mehr als 50 Prozent erreicht. Die Sozialistische Partei (PS) von Oppositionsführer António Costa lag bei knapp 32 Prozent. Die drei linken Parteien, die ins Parlament einziehen, haben nach den vorliegenden Zwischenergebnissen zusammen allerdings weit mehr Stimmen als PàF.

Was das genau für die Sitzverteilung im Parlament bedeutet, wurde zunächst nicht bekannt. Die CDU (ein Bündnis aus Kommunisten und Grünen) und der Linksblock (BE), schnitten besser ab als erwartet.

(sda/chb)