Die Regierung der Republik Srpska in Bosnien ist geschlossen zurückgetreten. Sein Kabinett sei damit dem Wunsch von Präsident Milorad Dodik gefolgt, erklärte der scheidende Ministerpräsident Aleksandar Dzombic.

Er räumte ein, dass es seiner Regierung nicht gelungen sei, die selbst gesteckten Wirtschaftsziele zu erreichen. Dodik erklärte, die Regierung brauche «neue Energie» und müsse «effizienter» werden. Der Präsident muss nun einen neuen Ministerpräsidenten bestimmen. Dodik ist auch Chef der grössten Partei der bisherigen Regierungskoalition, SNSD.

Die bosnische Wirtschaft war laut Ökonomen nach zwei Wachstumsjahren 2012 erneut in die Rezession gerutscht. Offizielle Zahlen liegen bislang nicht vor.

Die Republik Srpska, in der vor allem bosnische Serben leben, ist eine von zwei Teilrepubliken des Staates Bosnien und Herzegowina. Im Gesamtstaat liegt die Arbeitslosigkeit bei mehr als 40 Prozent.

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(chb/rcv/sda)