Die Rettung der Bergsteiger am Mount Everest nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal ist angelaufen. Die ersten Verletzten seien am Morgen ausgeflogen worden, teilte ein rumänischer Bergsteiger am Sonntag über den Kurnachrichtendienst Twitter mit.

Die Schwerverwundeten wurden in die nepalesische Hauptstadt Kathmandu gebracht. Allein 17 Leichen wurden im Basislager geborgen, das durch eine Lawine teils zerstört wurde. Laut dem Präsidenten des ansässigen Bergsteigerverbandes, Ang Thsering Sherpa, sind dabei 61 Personen verletzt wurden.

Mindestens 1000 Bergsteiger im Basislager

Unter den Toten befindet sich der Google -Ingenieur Dan Fredinburg, der an Kopfverletzungen starb. Das nepalesische Tourismusministerium geht davon aus, dass sich mindestens 1000 Bergsteiger, darunter 400 Ausländer, im Basislager aufhielten oder bereits die Besteigung des höchsten Berges der Welt gestartet hatten.

Sherpa zufolge sind die 100 Bergsteiger und ihre Helfer oberhalb des Basislagers in Sicherheit. Der Weg hinab sei ihnen jedoch aufgrund der zerstörten Rückroute verwehrt. Das Beben der Stärke 7,9 war das schwerste in der Himalaya-Region seit mehr als 80 Jahren. Offiziellen Angaben zufolge stieg die Zahl der Toten auf mindestens 1900.

(sda/moh)