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Staatshaushalt
Rohstoffpreise bringen Kuba noch mehr in Bedrängnis

Kuba: Der kommunistische Staat ringt um jeden Peso. Keystone

Der niedrige Ölpreis bringt auch die sozialistische Planwirtschaft auf Kuba in die Bredouille. Nun stimmt der Wirtschaftsminister das Land auf weitere «Einschränkungen» ein.

Veröffentlicht am 05.07.2016

Für den Rest des Jahres seien wirtschaftliche Einschränkungen zu erwarten, sagte Wirtschaftsminister Marino Murillo im kubanischen Parlament.

Die Karibikinsel erhält vom befreundeten Venezuela Öl zum Vorzugspreis, das sie auf dem Weltmarkt weiterverkauft. Wegen des niedrigen Preises kann Kuba dadurch aber derzeit deutlich weniger Devisen einnehmen. Auch die Preise für die Exportgüter Zucker und Nickel waren zuletzt gesunken.

Wachstum von 2 Prozent angepeilt

Für das laufende Jahr rechnet die kubanische Regierung mit einem Wirtschaftswachstum von zwei Prozent, 2015 hatte die Volkswirtschaft des sozialistischen Karibikstaats noch vier Prozent zugelegt.

(sda/chb)

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