Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney hat die Vorwahl im wichtigen Bundesstaat Ohio für sich entschieden. Romney kam nach Auszählung fast aller Stimmen auf 38 Prozent, Santorum auf 37 Prozent, wie US-Medien in der Nacht zum Mittwoch berichteten. Das Ergebnis in Ohio war mit Spannung erwartet worden, weil der Bundesstaat von seiner Bevölkerungsstruktur eine Art USA im Kleinen ist.

Ohio ist ein klassischer «Swing State» mit wechselnden Mehrheiten für Demokraten und Republikaner. Das Abschneiden hier gilt als Gradmesser für die Wählbarkeit der Bewerber: Wer die republikanischen Anhänger in Ohio nicht mobilisieren kann, dürfte im Duell mit Obama im Herbst grosse Probleme haben.

Romney hatte zuvor bereits die Vorwahlen in Vermont, Virginia, Idaho und seiner Heimat Massachusetts gewonnen. Ex-Senator Santorum setzte sich in Tennessee, Oklahoma und North Dakota durch. Der Ex-Chef des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, siegte in Georgia. Die Ergebnisse aus Alaska standen weiter aus.

(rcv/sda)