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Romneys Steuerdaten gestohlen

Präsidentschaftskandidat Mitt Romney steht wegen seiner tiefen Steuerrechnung in der Kritik. (Bild: Keystone)

Anonyme Hacker sollen Mitt Romneys Steuererklärungen der Jahre vor 2010 von einem PwC-Server entwendet haben. Sie fordern ein Lösegeld.

Veröffentlicht am 07.09.2012

Die Steuerdaten des republikanischen Präsidentschaftsanwärters Mitt Romney wurden anscheinend von einem Server der Beratungsfirma PwC in Tenessee gestohlen, wie die NZZ meldet.

Die Hacker haben eine Mitteilung an PwC auf Pastebin.com veröffentlicht, worin sie diese zur Zahlung einer Million US-Dollar in der elektronischen Währung «Bitcoin» auffordern. Andernfalls würden die Daten den Medien zugänglich gemacht.

Diese hätten bereits – ebenso wie das Beratungsunternehmen – eine verschlüsselte Kopie erhalten. Erfolgt die Zahlung vor dem 28. September, wollen die Hacker den Zugangsschlüssel löschen und damit das Geheimnis um Romneys Steuern wahren.

Kritik an Romney

PwC erklärte, keinen Zugriff registriert zu haben. Mittlerweile soll sich allerdings sogar der Secret Service, zuständig für die innere Sicherheit der USA, eingeschaltet haben.

Romney steht in der Kritik, weil er im Unterschied zu anderen Präsidentschaftsanwärtern nicht alle seine Steuererklärungen öffentlich gemacht hat. Er hat aber erklärt, niemals weniger als 13 Prozent Steuern bezahlt zu haben.

(jev/aho)

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