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Verbrechen
Rotes Kreuz vermutet Giftgas bei Kampf um Mossul

Mossul: Die Kriegszone ist abgesperrt. Keystone

Das Rote Kreuz hat Hinweise auf den Einsatz von Giftgas in der Nähe der umkämpften irakischen Grossstadt Mossul. Mehrere Menschen seien dort mit chemischen Kampfstoffen in Kontakt gekommen.

Veröffentlicht am 03.03.2017

In der Nähe der umkämpften irakischen Grossstadt Mossul könnte es zum Einsatz von Giftgas gekommen sein. Sieben Menschen seien dort mit chemischen Kampfstoffen in Kontakt gekommen, teilte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz mit. Die fünf Kinder und zwei Frauen würden in einem Krankenhaus in der Nähe von Mossul behandelt.

Das Rote Kreuz verurteile den Einsatz von Chemiewaffen aufs Schärfste. Wer das Giftgas eingesetzt haben soll, sagte die Hilfsorganisation nicht.

Die irakische Armee versucht gerade mit internationaler Hilfe, die letzte Hochburg der Islamisten-Miliz IS im Irak zurückzuerobern. Dabei stösst sie auf den erbitterten Widerstand Tausender Kämpfer. Die IS-Exremisten wehren sich mit Heckenschützen, Selbstmordanschlägen, Sprengfallen und Granatfeuer. Den Anti-IS-Verbänden gehören neben irakischen Soldaten und Spezialkräften auch Kämpfer kurdischer und schiitischer Milizen an.

(reuters/chb)

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