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Ruedi Noser will Milliarden für die Digitalisierung

Ruedi Noser: Er sieht Chancen gegenüber dem Silicon Valley. Keystone

Ständerat Ruedi Noser fordert höhere Investitionen in die Digitalisierung. Und zwar spricht er nicht von Kleckerbeträgen - 2 Milliarden Franken innert zehn Jahren hält er für angemessen.

Veröffentlicht am 16.10.2016

Der Ständerat und Unternehmer Ruedi Noser fordert massiv mehr Geld für die Forschung. 2 Milliarden soll die Schweiz in den nächsten zehn Jahren investieren, so der Freisinnige Ständerat im Interview mit Sonntagsblick.

«Schon wieder haben wir ein Loch durch den Gotthard gebohrt! Es muss möglich sein, einen Teil der Milliarden, die wir in die Infrastruktur stecken, stattdessen in die digitale Transformation zu investieren», so Noser. «Wir müssen uns auf das konzentrieren, was wir schon gut machen. Die Schweiz verfügt mit der ETH und der EPFL über die einzigen technischen Hochschulen auf dem europäischen Kontinent, die so gut sind wie die angelsächsischen», fährt er fort. «Wir müssen den Mut haben, in Forschung zu investieren. Dann können wir neben dem Silicon Valley und New York bestehen.»

«Der Nationalrat hat ein Kompliment verdient»

Bei der Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative ist Noser überzeugt, dass der Volkswille auch bei der Lösung des Nationalrats gewahrt bleibt. «Nirgends haben die Initianten im Nationalrat einen Vorschlag zur Verschärfung eingebracht. Wenn sie kein Konzept vorlegen können, warum sollen wir das dann?» Der Nationalrat habe gemacht, was möglich war, «und er hat ein Kompliment verdient».

Ruedi Noser über den Standortvorteil der Schweiz gegenüber dem «trägen Europa». Das vollständige Interview mit der «Handelszeitung» gibt es hier.

(me)

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