Eine öffentliche Untersuchung zum Giftmord am russischen Reierungskritiker Alexander Litwinenko in London wird weitgehend ohne Beteiligung Russlands stattfinden. Das teilte die russische Ermittlungsbehörde dem Untersuchungsleiter in einem Brief mit, der bei einer Sitzung der Kommission vorgelesen wurde.

Noch nicht entschieden ist, ob künftige Sitzungen live im Internet übertragen werden sollen. Die Anhörungen zu dem Fall sollen am 27. Januar beginnen. Für den 16. Oktober ist eine weitere vorbereitende Sitzung geplant.

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Rolle Russlands Schwerpunkt

Die Rolle Russlands bei dem aufsehenerregenden Mord an Litwinenko soll ein Schwerpunkt der Untersuchung sein. Der ehemalige KGB-Agent war 2006 mit radioaktivem Polonium 210 vergiftet worden.

Der Fall hatte zu diplomatischen Verwerfungen zwischen Grossbritannien und Russland geführt, weil Moskau die von den Briten ausgemachten Hauptverdächtigen nicht ausliefern wollte.

(sda/chb)