Russland hat die US-Vorwürfe gezielter Hackerangriffe im Präsidentschaftswahlkampf als haltlos zurückgewiesen. Die Anschuldigungen der US-Behörden würden nicht durch konkrete Fakten gestützt, teilte Vizeaussenminister Sergej Rjabkow am Samstag in Moskau mit.

Russland habe den USA mehrfach eine Zusammenarbeit gegen Cyberkriminalität angeboten. «Bis jetzt haben wir keine Antwort erhalten», sagte er.

Anschuldigung aus dem Ministerium für innere Sicherheit

Das US-Ministerium für innere Sicherheit und das Büro des nationalen Geheimdienstdirektors hatten am Freitag mitgeteilt, dass nach ihren Erkenntnissen russische Hacker mit dem Segen der russischen Führung Einfluss auf den Wahlkampf nehmen. Der Kreml bezeichnete dies als Unsinn.

(sda/gku)