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Entscheid
Russlands Leichtathleten dürfen nicht nach Rio

Jewgenija Kolodko feiert Gold in London 2012: In Rio müssen Russlands Athleten zuschauen. Keystone

Der Internationale Sportgerichtshof hat entschieden: Die russischen Leichtathleten dürfen bei den in Kürze startenden Olympischen Sommerspielen in Rio nicht antreten.

Veröffentlicht am 21.07.2016

Der Internationale Sportgerichtshof in Lausanne hat sein endgültiges Urteil gefällt: Die russischen Athleten dürfen bei Olympia in Rio nicht an den Start gehen. Damit hat der Gerichtshof als letzte Instanz den Einspruch des russischen Olympischen Komitees und 68 Athleten des Landes zurückgewiesen. Das teilte das Gericht mit.

Der Lausanner Entscheid ist richtungsweisend: Bis kommende Woche will das Internationale Olympische Komitee (IOC) über den Ausschluss aller russischen Sportler urteilen. Das IOC hatte bereits angekündigt unter anderem das Urteil des Sportgerichtshofes zu berücksichtigen.

Wada-Bericht mit grossen Auswirkungen

Eine von der Anti-Doping-Agentur Wada in Auftrag gegebene Untersuchung hatte ergeben, dass russische Sportler vor allem während der Winterspiele 2014 in Sotschi in grossem Umfang leistungssteigernde Mittel eingesetzt haben sollen. Demnach wurden positive Urinproben mit sauberen ersetzt.

(moh, mit Reuters)

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