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Saab: Rüsten für die Schweizer Volksabstimmung

Saab Gripen: Rüsten für die Volksabstimmung. (Bild: Bloomberg)

Saab umwirbt Schweizer Unternehmen für Gegengeschäfte im Zusammenhang mit dem Kauf des Kampfjets Gripen. Doch die Schweden rüsten sich auch für eine mögliche Volksabstimmung.

Veröffentlicht am 22.05.2013

Saab wirbt bei Schweizer Unternehmen für Gegengeschäfte im Zusammenhang mit dem Kauf des Kampfjets Gripen. Der schwedische Rüstungskonzern hat aber nicht nur die Wirtschaft im Auge: Im Hinblick auf eine mögliche Volksabstimmung im kommenden Jahr will er sich auch der Bevölkerung von seiner besten Seite präsentieren.

Bisher hat Saab nach eigenen Angaben Gegengeschäfte mit Schweizer Firmen über 250 Millionen Franken abgeschlossen. Noch nie in seiner Geschichte habe Saab derart viele Kompensationsaufträge in ein Land vergeben, noch bevor der Verkaufsvertrag überhaupt abgeschlossen worden sei. Dies sagte Henry Johansson, Vizepräsident von Gripen Schweiz, im Gespräch mit der sda.

«In einem Land mit Volksabstimmungen ist das ein Weg, die Bevölkerung zu überzeugen, dass wir bereit sind zu liefern», erklärte er.

Dass sich Saab direkt im Abstimmungskampf engagieren wird, glaubt Johansson aber nicht. Es sei keine gute Idee, sich als Unternehmen direkt einzumischen. «Wir können nur unseren Beitrag leisten, indem wir unsere Versprechen einhalten», sagte er.

(chb/sda)

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