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Militärflugplatz
Schneider-Ammann setzt auf Innovation in Dübendorf

Bundesrat Schneider-Ammann: Ist mit seinem Departement in die Diskussionen zum Flugplatz eingebunden. (Bild: Keystone)

Bundesrat Johann Schneider-Ammann sprach sich für einen Innovationspark auf dem Gelände des Flughafens in Dübendorf aus. Die Förderung der Innovation ist aber noch eine «gedankliche Baustelle».

Veröffentlicht am 19.08.2013

Bundesrat Johann Schneider-Ammann hat grosse Sympathien für einen nationalen Innovationspark in Dübendorf ZH. Laut dem Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung dürfen bei der Diskussion über die künftige Nutzung des Flugplatzes die Belange der Innovation nicht vergessen gehen.

Er habe sichergestellt, dass sein Departement in die aktuellen Gespräche zur allfälligen zivilaviatischen Nutzung von Dübendorf eingebunden sei, sagte Schneider-Ammann in einer Rede zum 50-jährigen Bestehen des Empa-Campus in Dübendorf.

Laut Schneider-Ammann weckt die prosperierende Vorortsgemeinde der Stadt Zürich unterschiedlichste Assoziationen. «Die Aviatikfans denken an das einzigartige Fliegermuseum. Die Luftwaffe denkt an einen zur Disposition stehenden Standort und die Wissenschafts- und Wirtschaftskreise denken an die Empa».

Bald, so wage er zu behaupten, stellten viele Dübendorf auch in Zusammenhang mit einem dort angesiedelten florierenden Innovationspark. Aktuell sei dies zwar noch eine «gedankliche Baustelle», aber die nötigen Profile für den konkreten Bau stünden heute solide da.

Dübendorf hat gute Voraussetzungen

Dass neben der ETH Zürich auch die Empa beim Standort Dübendorf eine «wirklich bedeutende Funktion» einnehmen werde, stehe für ihn ausser Frage, sagte der WBF-Vorsteher. Denn die Empa bringe einiges davon mit, was es für den Erfolg des Innovationsparks Dübendorf brauche.

«Sie ist eine der innovativsten Schweizer Forschungsinstitutionen und unterhält fruchtbare Partnerschaften aus dem öffentlichen und privaten Bereich in Europa und über den Kontinent hinaus.» Und die Empa sei vor allem auch gut geübt in der Organisation des Zusammenwirkens aller Kräfte - von der wissenschaftlichen Forschung über die Technologieumsetzung bis hin zur Finanzwirtschaft.

Das VBS von Bundesrat Ueli Maurer hat sich bisher vor allem für die zivile Fliegerei auf dem Flugplatz Dübendorf ausgesprochen. Bis Ende 2005 starteten und landeten in Dübendorf noch Kampfjets der Schweizer Flugwaffe. Bis 2014 nutzt das Militär den Flugplatz noch als Helikopter-Dienststelle und für Transportflugzeuge.

(jev/sda)

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