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Politik

Schüsse auf Obamas Wahlkampfbüro

Schüsse auf ein Büro von Obama, Plagiatsvorwürfe gegen Romney: Im US-Wahlkampf tut sich einiges. (Bild: Keystone)

In Colorado wurde ein Wahlkampfbüro Obamas beschossen. Der Herausforderer des Präsidenten, Mitt Romney, muss derweil Plagiatsvorwürfe abwehren.

Veröffentlicht am 13.10.2012

Im US-Bundesstaat Colorado ist ein Wahlkampfbüro für Präsident Barack Obama beschossen worden. Zum Zeitpunkt der Tat am Freitagnachmittag (Ortszeit) seien mehrere Menschen im Büro gewesen, sagte eine Polizeisprecherin von Denver der Tageszeitung «The Denver Post».

Es sei aber zum Glück niemand verletzt worden. Lediglich ein Fenster sei zu Bruch gegangen. Die Hintergründe der Tat blieben offen. Die Polizei wollte sich nicht festlegen, ob der Täter womöglich ein politisches Motiv hatte.

In den USA wird im kommenden Monat ein neuer Präsident gewählt. Sowohl Amtsinhaber Obama als auch sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney stützen sich im ganzen Land auf unzählige Wahlkampfbüros, die vor Ort um Stimmen werben.

Plagiatsvorwürfe gegen Romney

Gegen Obamas Konkurrenten Mitt Romney sind derweil Plagiatsvorwürfe laut geworden.

Der Drehbuchautor Peter Berg warf dem republikanischen Herausforderer von Präsident Barack Obama in einem Schreiben am Freitag vor, den Satz «Mit klarem Blick und vollem Herzen kann man nicht verlieren» aus der Fernsehserie «Friday Night Lights» abgekupfert zu haben.

In der Serie motiviert ein Football-Trainer einer texanischen Kleinstadt mit dem Spruch seine Spieler. «Bitte denken Sie sich einen eigenen Wahlkampfslogan aus», schrieb Berg in dem Brief an Romney.

(jev/sda)

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