In der Korruptionsaffäre um den früheren Schatzmeister der spanischen Konservativen hat jetzt auch die Schweiz Ermittlungen wegen des Verdachts der Geldwäsche eingeleitet. Die Genfer Staatsanwaltschaft erklärte, sie prüfe die Herkunft von mehreren Millionen Euro, die auf Schweizer Konten lägen.

Sollte sich der Verdacht von Geldwäsche und Schmiergeldzahlungen erhärten, werde das Geld beschlagnahmt. Dann werde man mit Spanien über weitere Schritte beraten.

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Die spanische Justiz beschuldigt Luis Bárcenas, unter dem Schutz des Amtes als Schatzmeister der konservativen Volkspartei Schmiergelder angenommen, Steuern hinterzogen und die Herkunft der Mittel verschleiert zu haben. Er soll bis zu 38 Millionen Euro auf Schweizer Bankkonten deponiert haben.

Der Fall Barcenas hat in Spanien hohe Wellen geschlagen und dem Ansehen der Volkspartei von Ministerpräsident Mariano Rajoy Schaden zugefügt. Barcenas weist die Vorwürfe zurück.

(vst/reuters)