Eigentlich sollte Khayam Turki nach den Wahlen im vergangenen Jahr tunesischer Finanzminister werden. Doch daraus wurde nichts. Die Firma, für die der Politiker zuvor als Geschäftsführer gearbeitet hatte, warf ihm Missmanagement und Veruntreuung von Geldern vor, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Dabei handelt es sich zu einem grossen Teil um Millionen, die Turki auf Schweizer Konten hielt.

Die Emirates International Investment Company (EIIC) wollte sich zu dem Thema nicht äussern, doch die Genfer Staatsanwaltschaft hat inzwischen bestätigt, dass man in der Sache ermittele. Für diese Zeit wurden die Schweizer Konten, auf denen die veruntreuten Millionen des Politikers liegen sollen, eingefroren. 

(laf/tno)