Die Schweizer Regierung hat die Sperrung von Vermögen von Personen aus dem Umfeld des gestürzten ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch angeordnet. Von der Massnahme betroffen seien 20 Personen, teilte die Schweizer Bankenaufsicht (Finma) mit.

Zudem nahm die Staatsanwaltschaft in Genf Ermittlungen gegen Janukowitsch und seinen Sohn Alexander wegen des Verdachts auf Geldwäsche auf. Die Genfer Finanzpolizei habe bereits am Donnerstagmorgen die Büros eines Unternehmens durchsucht, das Alexander gehöre, teilte die Anklagebehörde mit.

Verstösse gegen Menschenrechte

Auch Österreich sperrte am Freitag die Vermögen von 18 Ukrainern. Anlass für die von der neuen Regierung in Kiew beantragten Kontensperrungen seien mögliche Verstösse der Inhaber gegen die Menschrechte während der jüngsten Unruhen sowie der Verdacht auf Korruption, sagte Aussenminister Sebastian Kurz.

(reuters/dbe)