Die Schweiz hat auf die weltweite Reisewarnung der US-Behörden wegen erhöhter Terrorgefahr reagiert. Das EDA nahm nach eigenen Angaben eine Lageanalyse vor.

In der Folge seien die Sicherheitsdispositive angepasst worden, sagte EDA-Sprecherin Sonja Isella auf Anfrage. Ob die Schweiz wie andere Länder Vertretungen im Ausland vorübergehend schliesse, wollte das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) aus Sicherheitsgründen aber nicht bekannt geben.

Isella verwies im Zusammenhang mit der US-Warnung auf die Reisehinweise des EDA, in welchen auch auf das weltweite Risiko von Terroranschlägen aufmerksam gemacht werde. Die US-Reisewarnung habe aber zu keiner Änderung bei den EDA-Reisehinweisen geführt.

Zu Jemen etwa empfiehlt das EDA Schweizerinnen und Schweizern, die sich dort aufhielten, das Land zeitweilig zu verlassen. Das Land sei «instabil und es bestehen erhebliche Sicherheitsrisiken».

(vst/sda)