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Krisenhilfe
Schweiz schickt mehr Hilfsgelder nach Gaza

Rakete in Gaza: Die Schweiz verstärkt ihre Hilfen. Keystone

Nach dem Start der Bodenoffensive explodiert die Zahl der palästinensischen Flüchtlinge in Gaza. Nun stellt die Schweiz mehr Hilfsgelder zur Verfügung.

Veröffentlicht am 19.07.2014

Angesichts der jüngsten Eskalation im Nahost-Konflikt verstärkt die Schweiz ihr humanitäres Engagement im Gazastreifen. Für medizinische und psychologische Nothilfe stellt die Schweiz zusätzlich eine Million Franken zur Verfügung.

Das Geld soll vor allem für Medikamente für die Notversorgung von Verletzten und für chirurgische Eingriffe verwendet werden, wie das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am späten Freitagabend mitteilte. Auch die psychologische Betreuung der Bevölkerung, insbesondere von Kindern, soll verbessert werden.

Zahl der Flüchtlinge verdoppelt binnen 24 Stunden

Erneut rief die Schweiz die Konfliktparteien zu einem sofortigen Waffenstillstand auf. Besonders müssten beide Seiten ihr Möglichstes tun, um die Zivilbevölkerung zu schützen.

Im Zuge der israelischen Bodenoffensive im Gazastreifen verdoppelte sich die Zahl der palästinensischen Flüchtlinge binnen 24 Stunden fast. Die Zahl der Flüchtlinge in den Schutzräumen des UNO-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) stieg von 22'000 auf 40'000.

(sda/moh)

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