In der Schweiz sind in den letzten Wochen weitere Vermögenswerte von 20 Millionen Franken gesperrt worden, die Personen aus dem Umfeld des syrischen Machthabers Bashar al-Asad gehören. Das sagt Marie Avet, Sprecherin  des  für  die  Sperrungen  zuständigen Staats­sekretariats für Wirtschaft gegenüber der «NZZ am Sonntag». Bisher waren in der Schweiz rund 50 Millionen Franken aus Syrien eingefroren gewesen.

Grundlage für die Sperrungen ist die Verordnung mit Sanktionen gegen den syrischen Staatschef sowie dessen Entourage, Minister und Geschäftspartner. Der Bundesrat hatte sie im Mai 2011 wegen des Bürgerkriegs in Syrien erlassen und seither mehrmals ausgeweitet. Allein in den letzten Wochen setzte er Dutzende zusätzlicher Personen und Firmen auf die Namenliste, welche die Verordnung ergänzt. «Aufgrund dieser Ausweitungen der Namenliste sind dem Seco weitere Vermögenswerte gemeldet worden», sagt Seco-Sprecherin Marie Avet.