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Zusammenarbeit
Schweiz und Mexiko setzen Entwicklungsprojekte um

Nicaragua: Hier errichtet die Schweiz mit Brasilien zusammen Abwassersysteme für Kleinstädte. (Bild: Keystone)

Die Schweiz und Mexiko werden in Zukunft Entwicklunsprojekte in Lateinamerika umsetzen. Im Fokus stehen die ärmsten Regionen des Kontinents. Bereits seit 2008 ist die Eidgenossenschaft dort aktiv.

Veröffentlicht am 25.10.2013

Die Schweiz und Mexiko wollen künftig in Lateinamerika gemeinsame Entwicklungsprojekte mit Drittstaaten umsetzen. Am Freitag unterzeichneten die beiden Länder in Montreux ein entsprechendes Abkommen. Martin Dahinden, Direktor der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), und Juan Manuel Valle Pereña, Leiter der mexikanischen Agentur für internationale Entwicklungszusammenarbeit, vertiefen mit ihrer Unterschrift die Beziehungen zwischen der Schweiz und Mexiko.

Die beiden Länder fassen gemeinsame Projekte in den Bereichen Landwirtschaft, Ernährungssicherheit, Gesundheit, Katastrophenvorsorge und Stärkung demokratischer Institutionen ins Auge. Das seien «Themenbereiche, in denen die DEZA über eine langjährige Erfahrung verfügt», teilte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) mit.

Abwassersysteme in Nicaragua

Der geografische Fokus der trilateralen Zusammenarbeit liege auf Zentralamerika und dem Karibikraum, den ärmsten Regionen Lateinamerikas. Durch die Bündelung von finanziellen, personellen und technischen Ressourcen könnten bessere und nachhaltigere Resultate erzielt werden. Zudem soll damit der Erfahrungsaustausch zwischen den beiden Ländern auf den Ebenen Zivilgesellschaft, Universitäten und Privatsektor gefördert werden

Ein ähnliches Abkommen hat die Schweiz bereits 2008 mit Brasilien und Anfang 2013 mit Chile abgeschlossen. So errichtet die Schweiz beispielsweise in Nicaragua gemeinsam mit Brasilien Abwassersysteme für Kleinstädte. Die Erfahrungen zeigten, «dass die Zusammenarbeit mit Schwellenländern kostengünstige, kontexterprobte Entwicklungslösungen fördert und die globale Entwicklungspartnerschaft stärkt, zu der sich die Schweiz verpflichtet hat.»

(sda/moh)

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