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Steuerabkommen
Schweiz zahlt 900 Millionen an London und Wien

Schweizer Franken: Das überwiesene Geld stammt von Steuerpflichtigen aus Österreich und Grossbritannien. (Bild: Keystone)

Die Schweiz kommt ihren Verpflichtungen gegenüber Grossbritannien und Österreich nach. Es geht um insgesamt 12 Milliarden Franken von ausländischen Kunden bei Schweizer Banken.

Veröffentlicht am 25.07.2013

Die Schweiz hat eine erste Zahlung aufgrund der Steuerabkommen mit Grossbritannien und Österreich geleistet. Die beiden Länder erhielten total umgerechnet rund 900 Millionen Franken, wie die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) mitteilte.

Mit der Überweisung kommt die Schweiz ihren Verpflichtungen aus den Steuerabkommen mit den beiden Ländern nach. Das Geld stammt von Steuerpflichtigen aus Österreich und Grossbritannien. Schweizer Banken erheben eine Steuer auf die Vermögen.

Das Geld wird dadurch steuerlich legalisiert. Insgesamt rund 12 Milliarden Franken wurden somit offengelegt, wie es im Communiqué heisst.

Wie das ESTV schreibt, werden in den nächsten Monaten weitere Zahlungen an die beiden Länder folgen. Die ersten Ergebnisse zeigten, dass mit den Steuerabkommen das Ziel eines steuerlich sauberen Finanzplatzes erreicht werden könne.

(tno/aho/sda)

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