Die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative drückt auf die Investitionsbereitschaft der Firmen. Eine Umfrage der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) zeigt, dass 2,6 Prozent der befragen Firmen ihre Investitionen bereits in diesem Jahr senken wollen.

Danach nimmt die Neigung für weitere Senkungen deutlich zu. 5,8 Prozent der Firmen wollen ihre Investitionen für das nächste Jahr zurückfahren, wie aus der am Freitag veröffentlichten Umfrage der KOF hervorgeht. Für 2016 sind es bereits 7,5 Prozent der Unternehmen mit abgespeckten Investitionsplänen. Auf der anderen Seite wollen nur wenige Firmen mehr investieren: In diesem Jahr sind es lediglich 0,9 Prozent und im nächsten Jahr 1,8 Prozent.

Steigende Kosten für Personalrekrutierung befürchtet

Auswirkungen durch die Annahme der Initiative befürchten die Umfrageteilnehmer insbesondere bei der Personalpolitik: Nahezu ein Drittel der Unternehmen rechnet mit steigenden Kosten für die Personalrekrutierung. Für das nächste Jahr gaben 7 Prozent der Betriebe an, eine zurückhaltendere Personalpolitik zu verfolgen, wie es weiter hiess.

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Knapp die Hälfte (49 Prozent) der Unternehmen ist der Ansicht, dass die Wachstumsdynamik der Schweizer Wirtschaft durch die Annahme der Initiative gebremst wird. Firmen des Baugewerbes rechnen eher mit Abschlägen bei den Investitionen und der Beschäftigung als Firmen aus der Industrie oder dem Dienstleistungsbereich. An der Umfrage nahmen zwischen Ende Februar und Ende April mehr als 8000 Unternehmen teil.

(sda/awp/me/sim)