Konzerne aus der Schweiz geben gut 6 Millionen Franken für die Wahrung ihrer Interessen in der EU-Hauptstadt aus. Die Ausgaben Schweizerischer Konzerne wie SBB, Post und ABB für ihre Interessen summieren sich auf fast 1 Millionen Franken.

Gemäss Recherchen der «Handelszeitung» gibt der Agrarkonzern Syngenta mit rund 1.9 Millionen Franken am meisten für Lobbying in Brüssel, gefolgt von Novartis und Roche, die weniger als eine Million Franken deklarieren. Nicht eingerechnet sind allerdings jene Geldflüsse, welche für Lobby-Tätigkeiten in Verbänden ausgegeben werden, bei denen die Konzerne Mitglied sind.

Schweiz beim Lobbying auf Rang 11

Viele der Unternehmen betreiben ein eigenes Büro in Parlamentsnähe. Mehr als 100 Lobbyisten aus der Schweiz hat die Nichtregierungsorganisation Corporate Europe Observatory registriert. Das Nicht-EU-Mitglied Schweiz rangiert auf Platz 11 der 25 lobbystärksten Staaten in der EU.

Anzeige

Mehr zum Thema lesen Sie in der neuen «Handelszeitung», ab Donnerstag am Kiosk oder mit Abo bequem jede Woche im Briefkasten.