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Schweizer Konsumentenschützer: Anzeige gegen Unbekannt

Sara Stalder von der Stiftung für Konsumentenschutz: UWG-Anzeige. (Bild: Keystone)

Im Pferdefleisch-Skandal erstattete die Allianz der Schweizer Konsumentenschützer Anzeige gegen Unbekannt. Damit sollen die Strafverfolgungsbehörden ihre Untersuchungen ausdehnen.

Veröffentlicht am 27.02.2013

Die Allianz der Schweizer Konsumentenschutz-Organisationen erstattet im Pferdefleischskandal Anzeige gegen Unbekannt - wegen unlauterem Wettbewerb. Auf diese Weise sollen die Behörden die Möglichkeit erhalten, ihre Untersuchungen auszudehnen.

Die Strafverfolgungsbehörden würden aufgefordert, die Schuldigen dieses Betrugs an den Konsumentinnen und Konsumenten zu identifizieren und vor Gericht zu bringen, heisst es in einem Communiqué der Allianz. Alle Verantwortlichen des Skandals müssten ausfindig gemacht und verurteilt werden.

Nach Ansicht der Konsumentenschützer handelt es sich um einen der weitläufigsten Lebensmittelskandale, welche die Schweiz je erlebt hat. Zahlreiche Unternehmen - auf Ebene der Produktion, des Transports oder des Verkaufs - seien bereits beschuldigt worden, doch die Verantwortlichkeiten seien noch unklar.

(chb/tke/sda)

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