Die Schweiz und China wollen bei der Verkehrssicherheit und beim Umweltschutz enger zusammenarbeiten. Bern verspricht sich von einer engeren Kooperation unter anderem, dass Waldschädlinge aus China bereits am Ursprungsort bekämpft werden können - und so die Schweiz nie erreichen.

Die chinesischen Behörden möchten ihrerseits wissen, wie in der Schweiz naturnaher Waldbau betrieben wird, wie das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) schreibt. Bundesrätin Doris Leuthard unterzeichnete demnach in Peking ein Abkommen zum Wissensaustausch beim Waldschutz.

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Ein weiteres neues Abkommen der Schweiz mit dem Regime in Peking sieht eine engere Zusammenarbeit bei Strassen-, Schienen- und Luftverkehr vor. Die beiden Länder wollen bei sich bei der Entwicklung von Technologien für Verkehrssicherheit und Umweltschutz austauschen. Geplant sind Expertengespräche und Workshops.

Dem für aussenpolitische Fragen zuständigen Staatsrat Yang Jiechi stattete Bundesrätin Leuthard gemäss Communiqué einen Höflichkeitsbesuch ab. Ausserdem traf sie den Wasserminister Chen Lei, der sie eingeladen hatte, den Vorsteher der Energiebehörde Wu Xinxiong sowie den Umweltminister Zou Shengxian.

(tke/vst/sda)