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Stabilität
Shinzo Abe strebt dritte Amtszeit als Premier an

Shinzo Abe: Der Premier möchte bis 2021 an der Macht bleiben. Keystone

Für Shinzo Abe hat die japanische Regierungspartei LDP ihre Statuten geändert. Abe könnte somit zum am längsten amtierenden Premier des Landes nach dem Zweiten Weltkrieg werden.

Veröffentlicht am 05.03.2017

Eine dritte Amtszeit für Japans Regierungschef Shinzo Abe wird immer wahrscheinlicher. Die liberaldemokratische Partei LDP machte am Sonntag ihrem Chef Abe den Weg frei für eine weitere Amtszeit als Parteivorsitzender und damit auch als Ministerpräsident des Landes.

Sie stimmte einer Regeländerung zu, nach der der Parteichef künftig drei aufeinander folgende Amtszeiten amtieren darf - bislang waren es nur zwei. Eine Amtszeit dauert drei Jahre.

Abe bis 2021?

Die Änderung könnte dazu führen, dass Abe bis 2021 im Amt bleibt, wenn er von Partei und Volk gewählt wird. Damit könnte er dann mit neun Jahren zum am längsten amtierenden Ministerpräsidenten seines Landes nach dem Zweiten Weltkrieg werden.

Der heute 62-Jährige hatte die Ämter des Parteivorsitzenden und des Ministerpräsidenten 2012 angetreten. Er hatte versprochen, die weltweit drittgrösste Wirtschaft wiederzubeleben. Bislang hat es seine Regierung jedoch nicht geschafft, langanhaltendes Wirtschaftswachstum zu erschaffen.

Länger als Sato Eisaku

Abe hatte bereits 2006 bis 2007 als Ministerpräsident amtiert. Derzeit ist Sato Eisaku der am längsten amtierende Ministerpräsident Japans nach dem Krieg: Er war von November 1964 bis Juli 1972 im Amt.

(sda/gku)

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