Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat betont, dass die Schweiz weiterhin an guten Beziehungen zur EU interessiert sei. «Wir werden daran arbeiten, aber die Bevölkerung hat jetzt eine Entscheidung gefällt, die wir respektieren und umsetzen müssen», sagte sie.

Mit Reaktionen gerechnet

Man habe damit rechnen müssen, dass es zu starken Reaktionen aus den EU-Mitgliedsstaaten kommen würde, erklärte die Schweizer Justizministerin am Rande einer Konferenz der OSZE und des Europarates in Wien. Trotzdem seien gute Beziehungen untereinander «weiterhin das Wichtigste».

Bis Mitte des Jahres werde nun ein Umsetzungskonzept ausgearbeitet, bis Ende des Jahres solle es eine Gesetzesvorlage geben. «Wir haben drei Jahre dafür Zeit, in der Zwischenzeit bleibt das Freizügigkeitsabkommen in Kraft. Wir werden diese nächsten Schritte in engem Austausch mit der EU und den Mitgliedsstaaten machen», sagte Sommaruga.

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(awp/dbe/sim)