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Spanien: Steuergelder für Bankenrettung realistisch

Spanien schliesst den Einsatz von Steuergeldern zur Rettung kriselnder Banken nicht mehr aus. Bisher hatte die konservative Regierung die entgegengesetzte Linie vertreten.

Veröffentlicht am 07.05.2012

Bisher hatte die konservative Regierung die Linie vertreten, in keinem Fall Steuergelder zur Sanierung von Geldinstituten auszubringen. Nun gab Ministerpräsident Mariano Rajoy die Devise aus: «In einer Grenzsituation werden staatliche Gelder an die Banken fliessen.» Und weiter: «Wenn staatliche Mittel nötig sein sollten, um das Finanzsystem zu retten, würden wir darauf zurückgreifen», sagte Ministerpräsident Mariano Rajoy am Montag in einem Interview des Radiosenders Onda Cero.

Spaniens Geldinstitute sitzen nach dem Ende des Baubooms auf grossen Mengen an «faulen Krediten» aus der Immobilienbranche. Rajoy kündigte für den kommenden Freitag die Verabschiedung einer Bankenreform an, die die Bilanzen der Geldinstitute von Risikopapieren befreien soll.

(chb/vst/sda)

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