Im Schmierentheater um die Zuger Polit-Sex-Affäre kommt es zu einem weiteren Akt: Mit einer Betreibung fordert Kantonsrätin Jolanda Spiess-Hegglin (Alternative - die Grünen) von «Blick» eine halbe Million Franken wegen der Berichterstattung über die Affäre.

Edi Estermann, Mediensprecher von Ringier, bestätigte am Mittwoch die von «Blick» publik gemachte Forderung von Spiess-Hegglin. Demnach hat die Zuger Politikerin der Ringier AG eine Betreibung in Höhe von 500'000 Franken zukommen lassen. Ringier bestreitet die Forderung und hat Rechtsvorschlag erhoben.

K.O.-Tropfen-Verdacht

Spiess-Hegglin sorgt seit einem Jahr für Schlagzeilen. Am Morgen nach der Landammannfeier im vergangenen Dezember war sie ohne Erinnerungen an den vorigen Abend und mit Unterleibschmerzen ins Spital gegangen. Ihr Kantonsratskollege Markus Hürlimann (SVP) geriet daraufhin in Verdacht, sie mit K.-O.-Tropfen gefügig gemacht zu haben.

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(sda/me/ama)