Juan Manuel Santos bleibt kolumbianischer Staatschef. Der 62-jährige Zentrumspolitiker setzte sich am Sonntag bei der Stichwahl um das Präsidentenamt gegen seinen rechten Rivalen Óscar Iván Zuluaga durch.

Nach Auszählung von 99 Prozent der abgegebenen Stimmen erhielt Santos 50,9 Prozent, Zuluaga kam auf 45,1 Prozent, wie die Wahlkommission auf Basis vorläufiger Ergebnisse bekanntgab. Die weitere Amtsperiode von Santos dauert von 2014 bis 2018.

In der ersten Wahlrunde am 25. Mai hatte Zuluaga noch mit einem Vorsprung von 3,5 Prozentpunkten vor Santos gelegen. Der Präsident hatte sich als Garant eines Erfolgs bei den Friedensgesprächen mit der Farc-Guerilla zur Wiederwahl gestellt. Zuluaga ist ein Kritiker der Friedensgespräche.

(sda/chb)