Die Zürcher Stadtverwaltung wird künftig keine eigenen Drucker und Kopiergeräte mehr besitzen. Sie lagert die gesamte Drucker-, Kopierer-, Scanner- und Faxinfrastruktur an die Swisscom aus. So will die Verwaltung mehrere Millionen Franken einsparen.

Rund 6000 Drucker, Scanner, Faxgeräte und Drucker stehen zum jetzigen Zeitpunkt in den Büros der Zürcher Stadtverwaltung. 160 Millionen Seiten spucken sie pro Jahr aus. Für den Kauf und die Wartung der Geräte waren bisher die Departemente und Dienstabteilungen der Stadt zuständig.

Künftig wird dies alles die Swisscom übernehmen. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, hat es mit der Stadt Zürich einen Vertrag über vier Jahre geschlossen. Die Stadt Zürich wird der Swisscom Informatik-Dienstleistungssparte in dieser Zeit 22,4 Millionen Franken bezahlen, also 5,6 Millionen Franken pro Jahr.

Der Weg zum Drucker wird länger

Wie ein Sprecher der Zürcher Finanzdirektion auf Anfrage der sda erklärte, soll das Auslagerungsprojekt - intern «ZOOM» (Zürich Optimized Output Management) genannt - mehrere Millionen Franken Einsparungen bringen. Eine konkrete Zahl kann er nicht angeben.

Erreicht werden sollen die Einsparungen, indem die Swisscom die Geräte vereinheitlicht und damit die Wartungs- und Betriebskosten reduziert. Daneben soll aber auch die Zahl der Geräte deutlich abnehmen. Bis in einigen Jahren sollen statt 6000 Geräten nur noch deren 3000 herumstehen, was viel Strom sparen wird. Der Weg zum Drucker wird für die Mitarbeitenden aber länger.

(tke/vst/sda)