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Zukunft
Ständerat ebnet den Weg für die E-Vignette

Auto-Vignette: Das Klebesystem soll ein Ende haben. Keystone

Seit über 30 Jahren kleben Autofahrer eine Vignette an die Windschutzscheibe. Dieses System soll ein Ende haben. Der Ständerat hat den ersten Schritt für eine E-Vignette gemacht.

Veröffentlicht am 15.03.2016

Seit 1985 kleben Autofahrer jedes Jahr eine neue Autobahnvignette auf die Windschutzscheibe ihres Fahrzeugs. Dieses System soll durch eine elektronische Vignette abgelöst werden.

Bei der Diskussion um den Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF) hat der Ständerat dem Bundesrat den Auftrag erteilt, bis Ende 2017 eine Vorlage zur Einführung der E-Vignette vorzulegen. Verkehrsministerin Doris Leuthard zeigte sich offen: Alle seien froh, wenn das heutige Klebesystem abgelöst werden könne, sagte sie.

Hoffnung auf Preiserhöhung

Mit der E-Vignette ist auch die Hoffnung auf einen höheren Vignettenpreis verbunden.

Eine Erhöhung von 40 auf 100 Franken zur Finanzierung des Netzbeschlusses hatte in der Volksabstimmung von 2013 keine Chance. Die ständerätliche Verkehrskommission (KVF) arbeitete daraufhin eine Motion aus mit der Idee, für die Preiserhöhung den Autofahrern auch eine Verbesserung anbieten zu können. Der Vorstoss geht nun an den Nationalrat.

(sda/ise/ama)

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