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Terror
IS startet Anschlagsserie in Teheran

Khomeini-Mausoleum (Archiv-Bild): Es wurde Ziel eines Selbstmordangriffs. Keystone

Mehrere bewaffnete Männer sind ins iranische Parlament eingedrungen. Auch ein anderer prominenter Ort in Irans Hauptstadt wurde Ziel eines Angriffs.

Veröffentlicht am 07.06.2017

In Teheran ist es zu einer koordinierten Anschlagsserie gekommen. Im Khomeini-Mausoleum im Süden der iranischen Hauptstadt wurden gemäss iranischen Medien mehrere Personen bei einem Selbstmordanschlag verletzt. Die radikal-islamische IS-Miliz hat die Anschläge in der iranischen Hauptstadt Teheran für sich reklamiert. Kämpfer des IS hätten das Grabmal von Revolutionsführer Ajatollah Ruhollah Chomeini und das Parlament angegriffen, meldete die Nachrichtenagentur der Gruppe, Amak.

Insgesamt seien vier Angreifer beim Grabmal von Revolutionsführer Ajatollah Ruhollah Khomeini gewesen, darunter ein Selbstmordattentäter, meldete das Staatsfernsehen. Laut der Nachrichtenagentur ILNA seien die überlebenden Angreifer festgenommen worden.

Angriff im Parlament

Zeitgleich gab es einen Angriff im Parlament. Ein Mann habe auf mehrere Wachposten gefeuert. Ein Wachmann sei dabei getötet worden, meldete die Nachrichtenagentur Tasnim. Andere Medien meldeten, es seien mehrere schwer bewaffnete Männer ins Parlament eingedrungen. Ein Abgeordneter sagte dem Sender Irib, drei mit Gewehren und Pistolen bewaffnete Männer befänden sich im Parlament.

Das Mausoleum liegt im Süden der iranischen Hauptstadt, das Parlament befindet sich etwa 20 Kilometer davon entfernt im Zentrum Teherans.

(sda/reuters/mbü/gku/chb)

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