Der Bundesrat hat die Statutenänderungen der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid genehmigt. Die Änderungen beinhalten eine Erhöhung des Aktienkapitals in der Höhe von insgesamt 10,7 Millionen Franken.

Änderungen der Statuten von Swissgrid müssen gemäss Stromversorgungsgesetz vom Bundesrat genehmigt werden. Die Aktionäre von Swissgrid hatten die Statutenänderungen am 5. Dezember beschlossen.

Kapitalerhöhungen

Die Kapitalerhöhungen stehen im Zusammenhang mit der Übernahme des Schweizer Strom-Übertragungsnetzes. Swissgrid hatte Anfang Jahr das Übertragungsnetz von den Elektrizitätsversorgungsunternehmen übernommen. Dadurch sollen der Strommarkt entflochten und das Netz modernisiert werden. Zuvor war das Unternehmen nur für den Betrieb des Netzes zuständig.

Schritt Richtung Erhöhung des Aktienkapitals

Die Änderungen bezwecken in einem ersten Schritt eine Erhöhung des Aktienkapitals aufgrund von Bewertungsanpassungen und als Konsequenz daraus eine Reduktion des bedingten Kapitals, wie das Bundesamt für Energie (BFE) schreibt. In einem zweiten Schritt wird wegen der Überführung weiterer Anlagen des Übertragungsnetzes an die Swissgrid eine ordentliche Kapitalerhöhung durchgeführt.

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(awp/sda/tke)