Die Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) hat bekräftigt, nach wie vor ein Steuerabkommen mit Griechenland abschliessen zu wollen. Die Verhandlungen werden in der kommenden Woche fortgesetzt.

«Die Verhandlungen mit Griechenland über ein Steuerabkommen sind weiterhin im Gang», teilte das EFD mit. Über Einzelheitenwerde während den laufenden Verhandlungen nicht kommuniziert. Verhandlungstermine mit Griechenland seien fixiert. Nach wie vor sein das Ziel, ein Abkommen mit Griechenland abzuschliessen.

Steuersysteme der jeweiligen Länder abbilden

Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf hatte am Samstag in Davos vor den Medien gesagt, nach früherem Recht müssten selbständig erwerbende Griechen in ihrer Heimat diverse Abgaben nicht bezahlen. Es dürfe nicht sein, dass diese Personen für Vermögen, die sich in dieser Zeit im Ausland befanden, nun nachträglich Steuern bezahlen müssten.

«Es sei normal, dass in den internationalen Steuerabkommen die Steuersysteme der jeweiligen Länder abgebildet würden», erläuterte Mario Tuor, Mediensprecher vom Staatssekretariat für internationale Finanzfragen (SIF). Dies müsse auch in einem Steuerabkommen mit Griechenland der Fall sein, das zur Zeit verhandelt werde.

(sda/vst)

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