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Politik

Steuerbetrug: Österreicher wollen von Vaduz Bares sehen

Was im Ländle an österreichischem Schwarzgeld gebunkert ist, soll nun versteuert werden. (Bild: Keystone)

Österreich und Liechtenstein verhandeln über ein Abkommen zur Besteuerung von österreichischem Schwarzgeld. Die Steuersünder haben gute Chancen, anonym zu bleiben.

Veröffentlicht am 17.02.2012

Die schwarzen Kassen von Österreichern in Liechtenstein sollen neu besteuert werden. Der Ansatz der österreichischen Regierung sieht vor, bisher in Liechtenstein liegendes und nicht versteuertes Geld von Österreichern einmalig mit einer Abgeltungssteuer zu belegen. Der genaue Prozentsatz soll unter anderem davon abhängen, wie lange das Geld schon in Liechtenstein liegt, und sei noch Gegenstand der Gespräche, sagte Sprecher des österreichischen Finanzministeriums, Harald Waiglein, gegenüber der Nachrichtenagentur APA.

Zudem sollen künftige Zinserträge versteuert werden. Dabei sei wichtig, auch das in dem Fürstentum liegende Stiftungsvermögen miteinzubeziehen, sagte Waiglein. Der österreichische Fiskus würde das Geld erhalten, jedoch keine Informationen über die Identität der Betroffenen, hiess es vom Ministerium weiter.

(chb/awp)

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