In der Landwirtschaft tönt vieles gut. So auch Bezeichnungen wie Biodiversitätsförderflächen, Landschaftsqualität oder Ressourceneffizienzprogramme. Um diese und andere Programme der Landwirtschaft zu unterstützen, hat der Bund für 2014 rund 2,8 Milliarden Franken für Direktzahlungen budgetiert. Aber auch die Kantone greifen den Bauern nochmals unter die Arme.

Mit der neuen Agrarpolitik (AP 14-17) fallen bei den Kantonen jetzt aber jährlich rund 14 Millionen weg – Sparpotenzial für viele klamme Kantonskassen.

Der Bund bezahlt

Wie der «Schweizer Bauer» vorrechnet, haben sich die Kosten von den Kantonen zum Bund verschoben. So müssen die Kantone bei den Biodiversitätsförderflächen nicht mehr 20 Prozent übernehmen.  Dafür kommt der Bund neu alleine auf. «Das bedeutet eine Entlastung der Kantone um rund 10 Millionen Franken pro Jahr» schreibt der «Schweizer Bauer».

Durch weitere Entlastungen durch die AP 14-17 können weitere 7 Millionen Franken von Kantonen bei den Agrar-Subventionen gespart werden. Doch die AP 14-17 bringt in einigen Bereichen auch Mehrkosten von 3 Millionen. So ergibt sich für die eidgenössischen Stände ein Sparpotential von 14 Millionen Franken. 

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Kurze Freude

Rechnet man die noch kommenden Jahre zusammen, ergeben sich sogar rund 42 Millionen Franken an Sparpotential. Doch dann dürfte sich die Freude bei den Säckelmeistern in den Kantonen verzogen haben: Der «Schweizer Bauer» rechnet damit, dass 2017 die Direktzahlungen der Kanton wieder auf das Niveau von heute steigen.