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Korruption
Südafrikas Opposition zeigt Fussball-Funktionäre an

Kinder blasen eine Vuvuzela: Die WM in Südafrika war offenbar aber gekauft.   Keystone

Die grösste Oppositionspartei des Landes hat wegen der Vergabe der Fussball-WM Anzeige erstattet. Funktionäre sollen tief in den Stimmenkauf verwickelt sein.

Veröffentlicht am 21.09.2015

Südafrikas führende Oppositionspartei hat wegen des Verdachts auf Korruption bei der Vergabe der Fussball-Weltmeisterschaft 2010 Anzeige gegen die Verantwortlichen erstattet.

Die Demokratische Allianz (DA) wirft dem damaligen Präsidenten des südafrikanischen Bewerbungskomitees, Danny Jordaan, und Fussballverbands-Chef Molefi Oliphant vor, zum Stimmenkauf eine Zahlung von 10 Millionen US-Dollar an den amerikanischen Fussballverband Concacaf veranlasst zu haben.

Jordaan und Oliphant «zentral»

Die Vorwürfe gegen die südafrikanischen Funktionäre wurden im Zusammenhang mit dem Fifa-Skandal im Juni bekannt.

Unter Berufung auf die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen den an der Zahlung beteiligten ehemaligen Fifa-Vizepräsidenten Jack Warner in den USA, sieht die DA Jordaan und Oliphant als «zentral für die Bestechung zum World Cup 2010».

(sda/gku)

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