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SVP-Mörgeli schiesst sich auf Twitter warm

Christoph Mörgeli: Kein Blatt vor den Mund.   Keystone

Nach seiner Anzeige gegen drei Journalisten frotzelt der Zürcher SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli vor dem Abstimmungssonntag erneut gegen das Schweizer Fernsehen SRF – in einer Art Programmvorschau.

Von Volker Strohm
am 17.05.2014

Vor Wochenfrist war bekannt geworden, dass der Zürcher SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli gegen drei Journalisten der Sendung «Rundschau» von Schweizer Fernsehen SRF Anzeige erstattet hat. Dabei wehrt er sich gegen einen Beitrag über seine Arbeit als Doktorvater am medizinhistorischen Institut der Universität Zürich.

Mörgeli wirft Redaktionsleiter Mario Poletti, Moderator Sandro Brotz und Redaktor Marc Meschenmoser Ehrverletzung, üble Nachrede und Verleumdung vor. Die «Rundschau» hatte im Frühling 2013 kritisch über die Art und Weise berichtet, wie am Medizinhistorischen Institut der Universität Zürich Dissertationen betreut und angenommen wurden.

Fünf Falschaussagen, falsche Hauptzeugen

Es gehe insgesamt um fünf Falschaussagen, sagte Mörgeli. Am schwerwiegendsten sei, dass die «Rundschau» zwei Hauptzeugen zitiert habe, die gar nicht bei ihm promoviert hätten.

Der Groll auf das Schweizer Fernsehen SRF und die Medienszene ist weiter gross: Mörgeli blickt auf seinem Twitter-Account, der immerhin rund 6000 Follower zählt, in einer Art Programmvorschau bereits auf den morgigen Abstimmungsonntag.

(mit Material der Agentur sda)

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