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Politik

«Swiss Mitt» unter Druck

Mitt Romney weigert sich, Auskünfte über sein Vermögen zu geben. (Bild: Keystone)

US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney holt zunehmend die Vergangenheit ein. Im Zentrum der Kritik: Die Investfirma Bain Capital des Repulikaners.

Veröffentlicht am 14.07.2012

Der designierte Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner, Mitt Romney, kämpft weiter gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit seiner 1984 gegründeten Investmentfirma Bain Capital. Nach Februar 1999 habe er «absolut keine Rolle» mehr bei Bain Capital gespielt, sagte Romney am Freitag.

Es gebe einen «Unterschied» zwischen Aktionär und Geschäftsführer des von ihm gegründeten Unternehmens, sagte Romney dem Fernsehsender CNN. Medienberichten zufolge verliess Romney das Unternehmen erst im Jahr 2002 - drei Jahre später als er öffentlich behauptet hatte.

US-Präsident Barack Obama sagte dem Lokalfernsehsender WJLA in Washington während einer Wahlkampftour durch den Bundesstaat Virginia, Romney müsse möglichst schnell auf die Fragen antworten. Romney wolle Präsident werden und «eine der Sachen, die man lernt, ist, dass man verantwortlich ist für seine Handlungen», sagte Obama.

Romney weigert sich bislang, seine Einkünfte vor 2010 offen zu legen und Auskunft über sein Vermögen im Ausland zu geben. Anfang Juli hatte das Magazin «Vanity Fair, berichtet, dass Romney mit Hilfe von Bain Capital ein auf rund 250 Millionen Dollar geschätztes Vermögen angehäuft haben soll.

Allein auf den als Steuerparadies bekannten Kaimaninseln soll Romney mit rund 30 Millionen Dollar an Fonds der Firma beteiligt sein.

(vst/sda)

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