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Terror gegen Charlie Hebdo - was heisst das für das WEF?

Das Attentat von Paris hat Ängste in Europa ausgelöst. Besteht die Gefahr weiterer Anschläge? Auch die Schweizer Armee hat nach dem Anschlag die Sicherheitslage am WEF geprüft.

Karen Merkel
Von Karen Merkel
am 19.01.2015

Das Attentat auf die Redaktion des Pariser Sartiremagazins Charlie Hebdo war nicht nur ein Albtraum für die Betroffenen. Es schürte auch die Angst vor weiteren Anschlägen in Europa. Schliesslich wurde der Redaktion über Jahre gedroht, ein Brandanschlag hatte 2011 die Redaktionsräume schon einmal vernichtet. Chefredaktor Stéphane «Charb» Charbonnier stand ausserdem längst unter Polizeischutz. Ermordet wurde er dennoch.

Der Angriff durch die islamistischen Täter beunruhigt und stellt die Frage nach der Verletzlichkeit. Und wirft damit auch seinen Schatten auf ein Schweizer-Megaevent: das World Oconomic Forum (Wef) in Davos. Was ändert sich an der Sicherheitslage am WEF 2015?

«Alle Vorbereitungen für das WEF geprüft»

«Wir haben alle Vorbereitungen für das WEF nach den Ereignissen in Frankreich überprüft», sagt Stefan Hofer, Kommunikationschef des Führungsstabes der Schweizer Armee. «Die Bedrohungslage in der Schweiz hat sich dadurch nicht geändert.» Die Vorbereitungen würden darum wie geplant vorangehen.

Wie Armee und die zuständige Kantonspolizei Graubünden heute in einer Medienkonferenz bestätigte, stehen die Aufbauarbeiten vor dem Abschluss. Wenn das Weltwirtschaftsforum vom 21. bis zum 24. Januar stattfindet, leisten rund 3000 Armeeangehörige ihren Sicherheitsbeitrag. Maximal können 5000 Kräfte zum Einsatz kommen, ein Grossteil zum Schutz am Boden und in der Luft. Das sind genauso viele wie im Vorjahr.

Bei akuter Bedrohungslage

Im Falle einer akuten Bedrohungslage könne man aber «schnell reagieren», so Hofer. Denn seit den Ereignissen vom 11. September würden stets Reaktionen auf verschiedenee Terror-Szenarien durchdacht, die Notfallpläne seien im Laufe der Jahre optimiert worden,

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