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Geheimdienst
Terrorgefahr in Frankreich bleibt gross

Paris: Terrorgefahr bleibt trotz Ausnahmezustand gross. Keystone

Nach Angaben der Regierung wurden in Frankreich in diesem Jahr bisher elf Anschläge verhindert. Attacken wie zuletzt in Barcelona seinen jederzeit möglich, so der Innenminister.

Veröffentlicht am 08.09.2017

In Frankreich sind seit Jahresanfang nach Regierungsangaben elf Anschläge verhindert worden. Daraus werde das Ausmass der Gefahr für Frankreich ersichtlich, sagte Innenminister Gérard Collomb am Freitag bei der Amtsübernahme des neuen Chefs des Inlandsgeheimdienstes DGSI, Laurent Nuñez.

«Natürlich kann morgen in Frankreich das passieren, was in Barcelona passiert ist», fügte der Innenminister mit Blick auf die Anschläge in Katalonien hinzu.

Ausnahmezustand seit 2015

In Frankreich sind bei islamistischen Anschlägen seit Anfang 2015 insgesamt 239 Menschen getötet worden, seit den Pariser Anschlägen vom November 2015 herrscht in dem Land der Ausnahmezustand.

Erst am Mittwoch wurde in der südlichen Pariser Vorstadt Villejuif ein geheimes Sprengstofflabor entdeckt. Drei Verdächtige wurden festgenommen, die Behörden leiteten Terrorermittlungen ein. Die Regierung vermutet Verbindungen nach Syrien.

(sda/gku)

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