Die britische Premierministerin Theresa May kann sich einem Medienbericht zufolge ein Beibehalt der Freizügigkeit für EU-Arbeitnehmer für eine Übergangsphase vorstellen. Während der Umsetzung des EU-Austritts könnte eine entsprechende Frist für Unternehmen wie Regierungen eingeräumt werden, um sich an die in Brexit-Verhandlungen vereinbarten neuen Auflagen anzupassen, berichtete die BBC unter Berufung von Aussagen Mays vor Journalisten während eines Besuchs in Saudi-Arabien.

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May habe dabei auch signalisiert, dass Grossbritannien einen neuen Handelsvertrag mit der EU erst nach dem für 2019 erwarteten EU-Austritt abschliessen werde, berichtete die «Financial Times».

Einwanderung als Brexit-Argument

Die Briten hatten sich im Juni 2016 für einen EU-Austritt (Brexit) ausgesprochen. Ein Argument dafür war, mehr Kontrolle über die Einwanderung ins Land zu erhalten. Der EU-Binnenmarkt sieht dagegen die Freizügigkeit für Arbeitnehmer vor, die sich in allen EU-Staaten niederlassen und dort arbeiten dürfen.

(reuters/me)