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Abstimmungskampf
Thomas Minder zu 1:12: «Brillantes Marketing»

Ständerat Thomas Minder: Befürchtet weitere Vorstösse von der Linken zum Lohnthema. (Bild: Keystone)

Der voraussichtlich knappe Ausgang der Abstimmung über die Initative der Juso macht dem Vater der Abzocker-Initiative Sorgen: Bei knappem Ausgang werde die Linke noch jahrelang mit dem Thema nerven.

Veröffentlicht am 10.11.2013

Der SVP-nahe Vater der Abzockerinitiative zollt der Juso-Kampagne zur 1:12-Initiative Respekt: «Hut ab, die betreiben ein brillantes Marketing. Zwei Zahlen, zwei Farben und ein Doppelpunkt – das reicht der Linken, ihre Botschaft glasklar rüberzubringen», sagt er im Interview der Sonntagszeitung.

Die Kampagne von Gewerbe- und Arbeitgeberverband sei dagegen nicht so beeindruckend. Minder befürchtet, dass die Zustimmung für 1:12 prozentual in den hohen 40ern liegt: «Wenn die 1:12-Initiative nur knapp scheitert und zugleich die Verordnung zu meiner Initiative so löchrig bleibt, wie es der Entwurf jetzt vorsieht, dann wird die Linke umgehend einen neuen Anlauf nehmen und Wirtschaft und Politik über weitere Jahre mit der Lohndebatte nerven.»

Vor diesem Hintergrund sagt der Unternehmer und Ständerat: «Ich mache mir grosse Sorgen wegen dieser Entwicklung.»

(jev)

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