An der Delegiertenversammlung der SVP in Locarno hat Parteipräsident Toni Brunner gefordert, mit Deregulierung, einer strengeren Zuwanderungspolitik und einem flexibleren Arbeitsmarkt den Standort Schweiz vor Schaden zu bewahren.

Den Schwerpunkt seiner Eröffnungsrede legte Brunner auf den Entscheid der Schweizerischen Nationalbank (SNB), den Euro-Mindestkurs aufzuheben. Der SVP-Präsident plädierte dafür, dass sich die Schweiz selbst helfe.

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Diese Selbsthilfe besteht laut Brunner in einer «konsequenten Deregulierung», so dass sich der Werkplatz Schweiz auch mit einem starken Franken international behaupten kann.

Schweiz darf nicht teurer werden

Der Zentralvorstand der SVP habe deshalb am Freitag beschlossen, dass die Parteileitung den Kontakt mit der FDP und der CVP suchen sollte, sagte Brunner. Dies, um «administrative Vereinfachungen» zu schaffen und um Überregulierung generell zu vermindern.

Überregulierung betrifft gemäss Brunner vor allem das Zoll-, Bau-, und das Umweltrecht. Auf die Energiestrategie 2050 solle gar gänzlich verzichtet werden. Die Arbeit in der Schweiz dürfe nicht durch weitere oder höhere Steuern und Abgaben verteuert werden, verlangte Brunner.

(awp/sda/moh)