Die Troika hat ihre Inspektion in Griechenland beendet. Man werde im September nach Athen zurückkehren, sagte einer der Inspektoren der aus Internationalem Währungsfonds (IWF), Europäischer Kommission und Europäischer Zentralbank (EZB) bestehenden Troika.

«Die Gespräche sind gut gelaufen, und wir sind gut vorangekommen. Wir machen nun eine Pause und werden Anfang September zurückkehren», sagte Poul Thomson, Chef der Delegation des IWF nach einem Treffen im griechischen Finanzministerium.

Einsparungen als Voraussetzung für Hilfstranche

Die Troika war vor knapp zwei Wochen zu einer neuen Prüfung der griechischen Sparanstrengungen in Athen eingetroffen. Die neuen Einsparungen sind Voraussetzung für die Freigabe einer weiteren Hilfstranche von 31,5 Milliarden Euro im September.

Ohne das neue Geld aus dem zweiten Hilfsprogramm droht Griechenland die Staatspleite. Durch die Wahlen im Mai und Juni hatte sich die Zusage der geforderten Kürzungen wiederholt verzögert.

Vor wenigen Tagen hatten sich die Koalitionsparteien auf ein von den Euro-Staaten gefordertes weiteres Sparpaket von 11,5 Milliarden Euro geeinigt.

Anzeige

(aho/sda)