Nach den Anschlägen von Paris trauen die US-Wähler unter den republikanischen Präsidentschaftsbewerbern am ehesten dem Milliardär Donald Trump einen erfolgreichen Kampf gegen den Terror zu. In einer aktuellen Reuters/Ipsos-Umfrage geben dies 20 Prozent der Befragten an. Kein anderer seiner Rivalen im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Konservativen schnitt so gut ab.

Bei den Demokraten verbuchte Ex-Aussenministerin Hillary Clinton mit ebenfalls 20 Prozent beim Thema Sicherheit den höchsten Wert. Befragt wurden am Montag und Dienstag 1106 Personen.

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Kritik an Frankreichs Waffengesetz

Experten hatten erwartet, dass der Geschäftsmann Trump nach den Angriffen in Umfragen verliert, da Konkurrenten wie Jeb Bush oder Marco Rubio eine grössere aussenpolitische Kompetenz zugesprochen wird.

Trump hatte erklärt, die strengen Waffengesetze in Frankreich seien ein Grund für das Ausmass der verheerenden Angriffe. Wären die Opfer selbst bewaffnet gewesen, «wäre die Lage ganz anders gewesen». Zudem kündigte er an, als US-Präsident die Schliessung einiger Moscheen zu erwägen.

(reuters/dbe/me)